Häufig gestellte Fragen

Information Mahlgut

Getreidesorten

Das Steinmahlwerk der Mockmill mahlt alle sieben Getreidearten (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Mais, Naturreis, Hirse) sowie die jeweiligen Unterarten wie etwa Dinkel, Kamut, Quinoa, Amaranth, Triticale und trockene Hülsenfrüchte. Verwenden Sie bitte Speisemais, niemals Popkornmais. Dieser kann nicht gemahlen werden und hat auch nicht den geeigneten Mehlkörper.

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Wie verstelle ich den Mahlgrad?

Mockmill-Mahlvorsatz: Drehen des Verstellknopfes

Mockmill 100 / Mockmill 200: Verschieben des Stellhebels (ausführliche Anleitung finden Sie hier)

Mockmill LINO 100 / Mockmill LINO 200 / Mockmill Professional 100 / Mockmill Professional 200: Drehen des Trichters

Der Mahlgrad der Mockmill kann auch während des Mahlvorgangs verstellt werden. 

ACHTUNG: Allerdings gilt hier zu beachten, dass die Verstellung während des Mahlens (besonders Richtung fein) sehr schwer ist, da die Steine aufeinander zu bewegt werden müssen, während sich das Mahlgut dazwischen befindet. Tipp: Hebel langsam bewegen.

Daher empfehlen wir, mit einer kleinen Menge Getreide zu testen, ob der Mahlgrad richtig eingestellt ist. 

GRUNDSÄTZLICH GILT:

Mockmill ERST einschalten, dann Mahlgut einfüllen (außer bei dem Mockmill Mahlvorsatz).

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Reines Getreide

Verwenden Sie bitte nur gereinigtes Getreide. Im ungereinigten Getreide befinden sich häufig Steinchen, die das Mahlwerk schädigen könnten.

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Was ist der Unterschied zwischen Vollkornmehl und weißem Mehl?

Der nährstoffreiche Getreidekeim enthält etwa 25% Eiweiß mit sehr vielen essenziellen Aminosäuren. Der besonders hohe Gehalt an B-Vitaminen, Vitamin E und verschiedenen Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Phosphor, Fluor, Magnesium, Kupfer und Mangan sowie Spurenelementen machen das Getreidekorn für unsere Ernährung so wertvoll.

Beim gekauften Mehl wurde der Keimling entfernt und die Anteile des Schrots heraus gesiebt, so dass nur der weiße Mehlkörper übrigbleibt. Dies ist notwendig, um das Mehl möglichst lange haltbar zu machen. Leider gehen auf diesem Wege fast alle Nähr- und Geschmacksstoffe verloren, am Beispiel Magnesium ist das besonders deutlich: Von dem Magnesium im vollen Korn bleiben im weißen Mehl weniger als 10 % übrig. 

Nur im frisch gemahlenen Korn bleiben diese wertvollen Inhaltsstoffe ganz erhalten, wenn man nach dem Mahlen das Mahlgut gleich verarbeitet. Je älter das Mehl ist, umso weniger Nähr- und Geschmacksstoffe bleiben erhalten.

Für die Teigführung ist es sehr wichtig, dass der Anteil von feinen Partikeln sehr hoch ist, also dass die Mühle sehr fein mahlt. Die Anteile des Schrots (Hülle des Korns) und der Keimling sind im frischgemahlenen Mehl immer enthalten, wodurch das Mehl nicht rein weiß ist wie gekauftes Mehl. Bei unseren Mühlen liegt der Anteil der feinen Partikel bei ca. 92 %, was für Getreidemühlen ein sehr guter Werte ist.

 

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Trockenes Getreide

Verwenden Sie bitte immer trockenes Getreide. Feuchtes Getreide führt dazu, dass das Mahlwerk zuschmiert und danach gereinigt werden muss. Sie erkennen trockenes Getreide daran, dass das Korn kräftig knackt, wenn Sie es mit einem Löffel auf einer harten Unterlage zerdrücken. Feuchtes Getreide lässt sich platt drücken und sieht dann wie eine Haferflocke aus. Roggen sollte nach der Ernte mindestens ein halbes Jahr gelagert werden.

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Welche Mehltype ist frischgemahlenes Vollkornmehl?

 Um Ihre Frage gut beantworten zu können, möchten wir vorab etwas über den Aufbau/ Inhalt des Korns schreiben:

Das Korn enthält reichlich Eiweiß mit vielen essenziellen Aminosäuren. Dazu einen hohen Gehalt an B-Vitaminen, Vitamin E und vielen Mineralstoffen wie Kalium, Eisen, Phosphor, Fluor, Magnesium, Kupfer und Mangan sowie viele sekundäre Pflanzenstoffe, die eine vitaminähnliche Wirkung haben..

Dazu kommen Fette, ätherische Öle und viele bioaktive Substanzen, zu denen auch Aromastoffe gehören. Kurz, Getreide ist ein großer Schatz, den uns die Natur schenkt.

Getreide gilt aufgrund dieser Nähr- und Wirkstoffzusammensetzung als eines der wertvollsten Lebensmittel. Die Mineralien und Vitamine befinden sich überwiegend im äußeren Teil des Korns, der Schale, die auch sehr reich an Ballaststoffen ist (Faserstoffe). 

Der Getreidekeimling enthält hochwertige Pflanzenfette mit hochungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen wie z. B. Vitamin E. Der Mehlkörper schließlich liefert Stärke, die unser Körper als Energiespender benötigt.

Frisch gemahlenes Getreide kann schnell „schlecht“ werden. Die ungesättigten Fettsäuren des Getreidekeims werden durch den Kontakt mit Sauerstoff nach kurzer Zeit ranzig und das Mehl (Mahlgut) nimmt einen bitteren Geschmack an. Um Mehl also lagerfähig zu machen, werden die Keime und die Randschichten, die den größten Teil der wertvollen Ballaststoffe enthalten, entfernt. So entsteht das weiße Auszugsmehl. Um alle für den menschlichen Körper wichtigen Inhaltsstoffe des vollen Korns zu bewahren, ist es daher notwendig, Getreide jedes Mal frisch zu Mahlen und möglichst rasch zu verarbeiten.

Nun zur Frage:

Das Mahlgut (Mehl) von frisch gemahlenem Getreide kann nicht als eine der üblichen Mehltypen wie z.B. 405 oder 550 angegeben werden. 

Der Mehltyp hat nichts mit der Feinheit des Mehls zu tun, sondern gibt den Aschegehalt des Mehls in Milligramm bezogen auf 100 g Mehl an. Um die Mehltype zu ermitteln, werden 100 g Mehl verbrannt. Die Asche, die übrig bleibt, wird gewogen. Genau dieser Wert ist die Typennummer des Mehls. Und dieses Aschegewicht stimmt – auf wenige % Schwankungen genau – mit dem ursprünglichen Mineralstoffgehalt dieses Mehls überein.

Mehl mit der Typenbezeichnung „405“ hat demnach ca. 405 mg Mineralstoffe je 100 g Mehl, Mehl mit der Typenbezeichnung „1050“ hat demnach ca. 1050 mg Mineralstoffe je 100 g Mehl usw. …

Im Umkehrschluss bedeutet dies: Je kleiner die Typennummer, desto niedriger ist der Mineralstoffgehalt des Mehls. Und wenn wir mal verschiedene Mehltypen rein optisch miteinander vergleichen, werden wir feststellen: Je heller das Mehl ist, desto niedriger ist die Typennummer. 405er-Mehl ist sehr hell, fast weiß, 1050er Mehl hingegen hat eine deutlich bräunliche Färbung.

Bei diesen Mehltypen werden bei der Herstellung viele der oben beschriebenen Bestandteile des Getreidekorns vom Mehl getrennt, da es aus den oben genannten Gründen sonst nicht lagerfähig wäre. Beim Mahlen Zuhause kommt es darauf, dass der Mehlkörper (überwiegend Stärke) möglichst fein gemahlen wird und die Schrotanteile relativ klein bleiben. Das ergibt ein gutes Backergebnis.

Wir - Familie Mock- verwenden frisch gemahlenes Getreide seit 1975 für alle Produkte, für die man Mehl verwendet (Waffeln, Pfannkuchen, Brot, Spätzle, Biskuit etc.). Dabei verwenden wir auch alle Rezepte, die wir bereits vorher gekannt hatten. Wichtig ist, dass das frisch gemahlene Korn je nach Getreide mehr oder weniger Flüssigkeit "aufsaugt". Wenn Sie also eine vergleichbare Konsistenz Ihrer Teige herstellen, so wie Sie diese kennen, werden Ihnen diese auch gut gelingen.

 

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Kann man ölhaltige Saaten mit der Mockmill mahlen?

Alle ölhaltigen Saaten wie z.B. Hanfkörner, Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen, Mohn, Sesam, Nüsse können NICHT alleine mit der Mockmill vermahlen werden. Die Mahlsteine können sonst verkleben und die Mockmill beschädigen. 

Ölhaltige Saaten können zusammen mit trockenem Mahlgut gemahlen werden (zusammen mit dem Mahlgut, mit denen sie gebacken werden im Verhältnis 5 % zu 95 %.) Auch hier ist Vorsicht geboten, dass die Mahlsteine nicht verkleben.

Kaffee sollte auf keinen Fall gemahlen werden.

Buchweizen hingegen kann problemlos vermahlen werden.

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Gewürze mahlen

Trockene Gewürze wie Pfeffer, Koriander, Kardamom etc. können gut gemahlen werden. (Danach sollten Sie eine kleine Menge Getreide wie etwa Weizen mahlen, um das Mahlwerk von dem Geruch der Gewürze zu reinigen.)

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Kann die Mockmill Hülsenfrüchte mahlen?

Die Mockmill kann die meisten getrockneten Hülsenfrüchte mahlen. Alle Hülsenfrüchte, die wir getestet haben, finden Sie auf unserer Mahlguttabelle hier.

 

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